Gastronomie
Seit jeher ist die piazentinische Küche ein großer Stolz der Provinz von Piacenza. Etwa 100 typische Gerichte sind von der EU bescheinigt und etwa 20 Wein D.O.C Bestimmungen. Unter den Vorspeisen nennt man die Wurstwaren; hier besonders fein und delikat oft mit den “Chisolini” serviert (Gebäckkaros im Schweineschmalz gebraten).
Unter den Suppen, die “Anvëin” mit Käse oder Schmarbraten gefüllt, unter den ersten Gängen: die “Caramelle” (gefüllte Nudelart mit Frischkäse und Spinat oder Blattrippe oder Kürbis), die “Pisarei und Fasó” ( Gnocchetti in roter Bohnensoße), die feine Reisbombe farnesinischer Art oder die “Burtlëina”.
Reich ist auch die Wahl der zweiten Gänge: Schmarbraten (piazentinischer Art und mit Eselinfleisch), die “Piccola” (abgebrühte Hackpferdfleisch mit Gemüse), die Piazentine Kutteln, das gebratene Nackenstück, der “Salame da Cotta” und der “Tasto”: man darf nicht den Fisch aus den Gebieten nah des Po vergessen: Aal, Katzenfisch und “arborelle” üblich paniert und frietiert.
Unter den Dessert nennt man die typische “Buslanëin” (Kringel), die “Turtlitt” (Schmalzgebackene mit Senf, Schokolade und Mandelgebäck), der “latte in piedi”, das Kürbelsbrot und die “Spongata”. Berühmt seit dem Mittelalter der piazentinische Käse: grana und provolone, eine Tradition der Ebene, und die Ribiola aus Schafmilch oder Schaf- und Kuhmilch typisch der Berge. Zahlreiche sind auch die Weinsorten: unter den Weissweinen nennt man den Monterosso Val d’Arda, den Trebbianino Val Trebbia, den Ortrugo und den Valnure; unter den Rotweinen: Barbera, Bonarda und Gutturnio; unter den Likörweinen: der kostbare Vin Santo von Vigoleno.